Webseite bauen mit iPad

Webseite bauen mit iPad geht heute leichter denn je! Die Browser für das iPad sind nahezu gleich vom Funktionsumfang wie die am PC/Mac. Das gilt auch für das normale Bloggen! Niemand muss mehr seinen Laptop mitschleppen, um an seinem Blog/Webseite zu arbeiten.

Doch muss man zumindest auf ein paar Kleinigkeiten achten und so ein zwei Funktionen sind auch eingeschränkt. Aber dazu später mehr.

Installieren von WordPress mit dem iPad

Die erste kleine Hürde kam bereits bei der Installation von WordPress. Während die Domainsregistrierung und auch das Anlegen der Datenbank kein Problem darstellten musste ich doch erst einmal überlegen, wie ich den Upload von WordPress auf das Webspace via iPad am besten hinbekomme.

Upload via WebFTP vom iPad

Die wohl einfachste Möglichkeit für den Upload stellt wohl das go genannte WebFTP dar. Hier kann man direkt über dem Browser des iPads auf seinen Webspace und seine Verzeichnisse zugreifen. Natürlich kann man von dort dann auch seine Dateien bearbeiten, löschen und auch neue hochladen.

WebFTP klappt funktioniert recht solide und ist sehr simpel zu bedienen. Dennoch habe ich das Gefühl, es ist etwas langsam und sehr träge. Sollte man allerdings nur einmal zum Hochladen von WordPress und hin und wieder mal zum Bearbeiten einzelner Daten auf seine Verzeichnisse zugreifen müssen, kann man dies sehr gut verkraften.

Für alle die sehr viel mit ihrem Webspace tun und diesen viel nutzen, empfehle ich hier eine alternative Lösung.

Upload via FTP-Client App am iPad

Wer schon vom PC von einem FTP Client wie FileZilla verwöhnt ist, muss auf diesen Komfort natürlich auch nicht am iPad verzichten. Auch hier gibt es FTP Clients die sehr gut funktionieren. Zu empfehlen ist ganz klar der FTPManager Pro von Skyjos Co., Ltd. für 3,49€. Ein meiner Meinung nach fairer Preis für eine ordentlich funktionierende App, welche auch sFTP unterstützt.

Hier geht es direkt zur App. FTPManager Pro

Nach der WordPress Installation mit dem iPad

Der Rest der Installation lief vom iPad aus genauso wie am PC und machte keine weiteren Probleme. Auch ist WordPress im Backend vom iPad aus Genaus leicht zu bedienen wie vom PC aus.

An dieser Stelle kann ih nur den Tipp geben, mal unterschiedliche Browser zu testen. Für mich persönlich ist es leichter mit Google Chrome als Browser auf dem iPad zu arbeiten als mit Safari. Ich mag die klassische Übersicht mit den Tabs in der oberen Leiste.
Ein weiterer Vorteil in der Arbeit mit WordPress ist, dass das Klicken auf einzelne Menüpunkte immer das Untermeng öffnet in welches man dann klicken kann. Bei Safari auf dem iPad muss man immer erst in das jeweilige Hauptmenü um zu den Unterpunkten zu kommen.

Ein paar kleine Probleme gibt es noch

Zumindest ein Problem ist mir aufgefallen. So kann ich bei dem Page Builder Elevator leider mit dem iPad keinen Rechtsklick machen. So ist es doch sehr mühselig und umständlich das Design mit Elementar am iPad zu bearbeiten. Auch funktionieren manche Elemente in der Vorschau nicht korrekt. Hier würde ich mir zumindest für den Rechtsklick und die Darstellung noch Anpassungen seitens Elementar wünschen.
Was ich in diesem Zusammenhang allerdings noch nicht getestet habe ich die neue Tatstatur für das iPad welche ein Trackpad samt Rechtsklickmöglichkeit integriert hat. Vielleicht hat ja von euch schon die Erfahrung gemacht und kann sein Wissen in den Kommentaren beisteuern.

Fazit zum Webseite bauen mit dem iPad

Grundsätzlich ist alle mit dem iPad möglich, was auch mit einem normalen PC/Mac geht. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch, die man verbessern könnte um die Usibility auf ein vergleichbar hohes Niveau zu heben. Allerdings gehe ich davon aus, dass man in den kommenden Jahren hier noch tun wird und es normal ist, auch das gesamte Webseiten Building vom iPad aus zu machen.

Wie sind eure Erfahrungen zu diesem Thema? Schreibt es gerne in die Kommentare. Und wer wissen möchte wie man ohne PC/Mac am iPad Bilder bearbeitet und RAWs entwickelt kann gerne hier auf unserem Partnerblog von JustMarius.de schauen!


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